von 2b am 14. Juni 2011
Das Wandern ist des Mister Millers Lust
CINQUE TERRE – ein Reisebericht Teil I
Das Wandern ist Herrn Müllers Lust. Nicht nur der Herren Müller aus schweizer, deutschen und österreichischen Landen – auch Mr. Millers aus Übersee.
Doch pflegen die Nationen manchmal überraschend fein säuberlich getrennte Wege zu gehen. Während auf dem – zweifellos über weite Strecken grandiosen – klassischen Abschnitt der «Cinque Terre» die Deutsch- und noch mehr die Italienischsprachigen im Meer des american English vollkommen untergehen, sind wir Alpenländler im über weite Strecken noch grandioseren zweiten Abschnitt fast ganz unter uns. Wen wundert“s: Dort stellt der wilde Weg noch höhere Ansprüche an die individuelle Gehtüchtigkeit. Dort drohen also keine Staus, weil Touristen – bewehrt mit Flip-Flops, Kürzest-Pants und anderen mehr oder weniger tauglichen Wanderutensilien, weder vor noch zurück können. Schweizerdeutsch ist im zweiten Abschnitt der «Cinque Terre» sogar gleichsam die Amtssprache der Bewegten. Zeitweilig felsige Wegabschnitte gemahnen denn auch eher an eine Bergwanderung, denn an das Wandeln inmitten der blühenden Macchia, hoch über der ligurischen Küste. Doch, wie der Autor des famosen, all und einen Cinque Terre Führers, Christoph Hennig, richtig sagte: Schwindelfrei muss man trotzdem nicht sein.
(mehr…)
Kommentare (0)
von 2b am 10. Juni 2011
Das kleine Projektchen, wieder einmal eine Reihe von Zeitungen mit einem Artikel (Wort zum Sonntag) zu beliefern und zu schauen, was sie mit dem doch recht anspruchsvollen und auch ein bisschen radikalen Stoff anfangen, hat bis jetzt folgende Folgen gezeitigt:
- Die WOZ hat rasch abgesagt. Doch nach einer Woche hat sich ein anderer Redaktor gemeldet, mit der Nachricht, er habe den Text an die Kulturredaktion weitergeleitet.
- Der Beobachter hat in einem ausführlichen Standardbrief abgesagt (ach, wie ich diese Briefe liebe – du auch?).
- Tagi und NZZ-Sonntag hüllen sich immer noch in fasziniertes Schweigen.
- Die deutschen Zeitungen habe ich noch nicht berücksichtigt.
Jetzt kann ich noch weitere Redaktionen beglücken oder die Sache fallen lassen oder einen weiteren Artikel schicken und sie etwas herausfordern. Mmh.
Kommentare (0)
von 2b am 10. Juni 2011
Während der Leiter Projekte und Marketing des bfu bis zum 27. Juni abwesend ist, hat sich mein Ansinnen gleichsam von selbst nach oben verlagert. Ich schrieb an die mit dem Projekt in irgendeiner Weise verbundenen Vertreterinnen unserer Landesregierung. Und daraus entstand fast automatisch etwas mehr als der erste, fast schon schüchterne Satz im Brief ans bfu (gegen Schluss, Punkt 1). Nämlich der konkrete Vorschlag für eine landesweite Kampagne der Regierung (koordiniert mit regierungsnahen Organisationen, wie die bfu oder die SBB), die ein Umdenken einleiten, in Bezug auf unseren Umgang mit unserer eigenen Energie.
Hier ein Auszug aus dem Brief an BR Doris Leuthard:
(mehr…)
Kommentare (0)
von 2b am 7. Juni 2011
Und hier meine Replik auf das Antwortschreiben der bfu:
Sehr geehrter Herr Matthys
Herzlichen Dank für Ihre fundierte Antwort auf mein Schreiben vom 18. Mai.
(mehr…)
Kommentare (2)
von 2b am 7. Juni 2011
Ich habe hier den Brief an die bfu betreffend deren Kampagne Turboschlaf veröffentlicht. Der Brief ging inkl. Begleitbrief auch an die BR Leuthard und Calmy-Rey (im INSIDER nachzulesen).
Unterdessen ist die Antwort des Leiters der Kampagne, Peter Matthys, eingetroffen. Leider ist sie wie erwartet ausgefallen: verteidigend, statt offen, beamtenhaft halt. Also nichts Neues im Schweizerland.
Ich füge hier den Brief ein und danach meine Antwort darauf.
(mehr…)
Kommentare (0)
von 2b am 5. Juni 2011
Nadal hat gegen Federer gewonnen. Ich weiss gar nicht, wie hoch das Preisgeld für den Sieger ist. Ist doch auch egal, nicht wahr? Aber eine Million ist das unterdessen mindestens. Eine Million und mehr zügelt der Sieger nach zwei Wochen Arbeit ab. Nicht schlecht (Wie wärs mit einer Abzockerinitiative gegen Sportler?). Doch, das kümmert niemanden.
Lösen wir doch das kleine Rätsel auf!
(mehr…)
Kommentare (0)
von 2b am 3. Juni 2011
Das finde ich überhaupt etwas Wunderbares an diesem verdammten Internet.
Wir sind unabhängig geworden von diesen offiziösen Schreibstuben und Verlagshallen, die lange genug glaubten, die mediale Macht für sich allein gepachtet zu haben.
Wann immer irgend jemandem von uns etwas in den Sinn kommt, kann er oder sie das publizieren.
Und findet nicht selten und ganz entgegen den doch so massgeblichen fachlichen Urteilen eine beachtliche Leserschaft. Wunderbar!
Unabhängigkeit ist eine der wichtigsten anzustrebenden Errungenschaften des Lebens überhaupt!
Kommentare (0)