Ha, ha, lösungsorientiert

von 2b am 3. Dezember 2010

Die Aussage, wir seien lösungsorientiert ist totaler Quatsch.

Auf unseren Umgang mit dem Leben gibt es nur eine Beschreibung, die passt:

Wir wursteln herum

Das gilt gleichermassen für die Politik, die Wirtschaft, die Wissenschaft als auch für das Gesundheits- und Sozialwesen.

Tapas: Intelligenzija

von 2b am 30. November 2010

Menschen werden besonders intelligent, wenn sie besonders viel Angst haben*.

Das hat seine biologisch sinnvollen Wurzeln.
Wenn diese Wahrheit nicht sein darf, ist das allerdings kontraproduktiv, in extremis  fatal.

Es hilft, wenn die Betroffenen das selber wissen. Und natürlich hilft es auch das zu wissen, wenn man ihnen begegnet (siehe auch *!).

* Das ist einer der möglichen Auswege aus der Angst. Ein anderer ist Gefühlskälte, ein anderer Gewaltbereitschaft bis zur Brutalität, ein anderer ein aufgeblasener Körper, ein anderer Flucht nach innen bis zur vollkommenen Lebensuntüchtigkeit.
Ach ja, ein anderer ist, sich der Angst zu stellen!

Wachstumswahn … oder doch nicht?

von 2b am 19. November 2010

Vom Wachstumswahn zu sprechen ist in aufgeklärten Kreisen mittlerweile salonfähig.
Dabei handelt es sich bei diesem Zwang, unter den sich die Wirtschaft mit ungeheurem Druck setzt, gar nicht um einen Wahn. (mehr…)

Konkurrenz gesucht

von 2b am 13. November 2010

Die ist der erste von drei Artikeln zum Thema Konkurrenz, einer der drei Grundlagen der kapitalistischen Marktwirtschaft.
Hinweis siehe am Schluss des Artikels!

Seit 1985 arbeite ich nun  aktiv an der Lösung für das mittlerweile globale Stress- und Drucksyndrom. Die Initialzündung geschah durch meinen inzwischen guten Freund, Ernest Rossi, den Entdecker der Ultradian Rests, den regelmässigen Ruhe-Phasen, die unser Organismus einschaltet, um verbrauchte Energie abzuführen und uns mit frischer Energie zu versorgen.
1995 kam eine Reihe engagierter Menschen dazu. Wir gründeten «Ruhe & Aktivität» und begannen, die Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, in Sachen Umgang mit der eigenen Kraft und Energie umzudenken. Seit da recherchieren wir regelmässig, welche Lösungen sonstwo angeboten werden. Doch, ausser einigen Dutzend Universitätsinstituten, die mittlerweile Grundlagen- und etwas Feldforschung betreiben (immerhin!), sind nach wie vor keine MitbewerberInnen in Sicht, die echte Lösungen für das genannte Problem anbieten; das heisst

Lösungen, die

  1. Ursachen bezogen,
  2. auf breiter Basis anwendbar
  3. nachhaltig wirksam sind.

Das versichern uns u.a. auch JournalistInnen und StudentInnen, die für Artikel und Forschungsarbeiten recherchieren.

Auf jeden Fall dürfen – man kann ebenso gut sagen: müssen – wir behaupten, dass wir in diesem für unsere Zukunft absolut zentralen Bereich seit geraumer Zeit führend sind – ja, allein auf weiter Flur operieren. Und das gilt, soweit Informationen für uns zugänglich sind, weltweit. (Nun ja, um die gegenwärtige Lösungsbereitschaft zu befriedigen reicht es …).
Man kann zwar durchaus einwenden, dass auch wir immer noch wenig darüber wissen, wie die Umsetzung in allen möglichen konkreten Fällen gelingt, da keine abschliessenden Erfahrungen mit erfolgreichem E-Management in Organisationen existiert. Wir konnten uns allerdings bisher auf unsere diesbezügliche Feldforschung verlassen (seit 1985), ebenso auf unsere spezifisch für diesen Bereich entwickelte Tools und Fertigkeiten sowie auf unsere professionelle Erfahrung in der Förderung von Menschen allgemein. Kurz: Wir fühlen uns sicher; dies auch bezüglich unserer vielfach bewiesenen Lernbereitschaft und -fähigkeit. Das ist immerhin, aber auch erst ein guter Anfang.

Was gibt es sonst? Wo holen zum Beispiel die Medien, abgesehen bei uns, ihr Futter? (mehr…)

Angeschafft, ausgeschafft, abgeschafft?

von 2b am 6. November 2010

Bei jenen (zu 90% Männern), die als einzige Stärke Bösartigkeit besitzen, wird es hart – für die andern.

Hier fällt der klärende Blick einfach:

Was in der Schweiz für eine kleine Minderheit gilt, betrifft in andern Ländern/Kulturen aufgrund deren Geschichte, Sitten und Bräuche eine grosse Minderheit: Das Empfinden des eigenen Unwerts ist dermassen dominant, dass Bösartigkeit als einzige Stärke bleibt.

Leben diese Menschen dann auch noch entwurzelt in einem für sie fremden Land, sind vielleicht gar arbeitslos, ohne Perspektive, so gibt es kein Halten mehr. Kein regulierender Faktor, der es diesen Männern erlauben würde, auch mal Schwäche zu zeigen. Die Bösartigkeit bleibt das einzige Ausdrucksmittel, um zu signalisieren: „Ich bin hier, mich gibt es!“

Dies mein Beitrag zur Frage, ob alle Ausländer kriminell sind, bzw. ob es nur die Ausländer sind, die uns bedrohen.

Was tun? Dafür verweise ich auf meinen ersten Versuch.

Eine schöne Antwort

von 2b am 22. Oktober 2010

Heute hatte ich Gelegenheit, meinen albanischen Freund Elhan zu fragen.
Die Antwort war so überraschend wie schön. Er sagte, in seinem Dorf sei Gewalt gegen andere schlecht. Dabei mache es keinen Unterschied, ob jemand diese Gewalt gegen jemand aus ihren Reihen oder zum Beispiel hier in der Schweiz gegen ein Mitglied unserer Gesellschaft ausübe.

Das heisst, diese Menschen achten die übergeordneten Gesetze der Mitmenschlichkeit.
Da fühle ich mich ganz im Einklang.

Das passt auch zu Elhan – ein toller Mensch.
Es gibt eine Dimension der Menschlichkeit, da erübrigen sich alle Fragen der Integration.

Sorry ELHAN (nicht Elham), hatte deine Namensendung die ganze Zeit falsch verstanden. 2bd

Ausschaffen oder einsperren – Wo ist da der Unterschied?

von 2b am 18. Oktober 2010
  • Schwerwiegende Verstösse gegen die Mitmenschlichkeit wurden ursprünglich mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft geahndet – also durch Ausschaffung. Dort verstarben diese Menschen dann binnen relativ Kurzem. (Ein Albaner erklärte mir kürzlich, wer in den dörflichen Gemeinschaften seiner Heimat  ausgestossen werde, verliere durch den Verlust sämtlicher Bindungen noch heute den Lebenssinn und damit die -kraft. Ihre auch im Ausland sonst starken, lebendigen Netzwerke, wo man sich gegenseitig beisteht und auch vor dem Verlust der eigenen Kultur schützt (soviel zum Thema Integration), verstummten augenblicklich).
  • Da das Aussperren mit der zunehmenden Besiedelung und den wachsenden Gemeinschaften immer schwieriger durchzuführen war, ging man dazu über, diese Menschen einzusperren. Ganz einfach: statt ausstossen einsperren. (mehr…)

Manifest für uneingeschränktes Wohlergehen

von 2b am 3. Oktober 2010

Manifest für uneingeschränktes Wohlergehen

Uneingeschränktes Wohlergehen zu fördern ist heute das globale Projekt.

Das gilt für alle Menschen, die heute leben.

  • Nicht nur für Schwarze, Gelbe und Braune – auch für Weisse.
  • Nicht nur für Arme, auch für Reiche.
  • Nicht nur für Arbeitnehmer, auch für Arbeitgeber.
  • Nicht nur für Kinder, auch für die Erwachsene.
  • Nicht nur für Bewohner der vierten, dritten und zweiten Welt, auch für Bewohner der ersten Welt.
  • Nicht nur für Frauen, sogar für Männer.

Denn, echtes, uneingeschränktes Wohlergehen, das möchten – und brauchen! – wir alle.

Es geht genau genommen nur um das uneingeschränkte Wohlergehen der Menschen. Alle andern Projekte dienen diesem zu. Und mit fortschreitendem echtem Wohlergehen werden die andern Lösungen automatisch erarbeitet. Zufriedene, erfüllte Menschen sind selbstverständlich solidarisch, mitfühlend und lösungsbereit.

Durch nichts anderes beweisen wir Menschen besser unsere Einzigartigkeit im Fächer der Lebensformen, als durch unsere Fähigkeit, für das globale Gattungswohl zu sorgen. Das ist Kultur auf aktuell gefordertem Niveau.

Jede einzelne unserer Handlungen hat eine eindeutige Orientierung. Bei jeder Handlung können wir ablesen, ob sie dem globalen humanen Zweck dient, von dem auch jede und jeder selbst Teil ist. Je nach ihrer Ausrichtung kann sie korrigiert werden oder wird sie unterstützt.

Dies ist nicht nur eine grosse Pflicht. Es ist eine ebenso grosse Erlaubnis!